Ralf König

„Er gilt als der weltweit populärste Autor schwuler Geschichten: Ralf König. Rund sieben Millionen seiner Comicbücher wurden weltweit verkauft, in 15 Sprachen ist sein Werk übersetzt.“ – Deutschlandfunk

12.10.2020 (MO) • 19:00 Uhr
Stadtbücherei Bochum
Gustav-Heinemann-Platz 2-6 • 44787 Bochum
Parken vor Ort: P3 am Rathaus • Bahn: U35 bis „Bochum Rathaus (Nord)“

Ralf König (Stehaufmännchen • Stell dich nicht an, Mann • Frankenstein)
Künstlergespräch • Signieraktion • Moderation: Tillmann Courth

Abendkasse: € 4 / erm. € 2 (inkl. Sektempfang)
Begrenzte Publikumszahl, daher Anmeldungen erwünscht bei: ticket@gralinen.de
Bitte mit Mundmaske zu den Terminen erscheinen.

Frankenstein (2020), Carlsen Verlag

Dass Ralf König, der Großmeister des humoristischen Comics, auch sehr gruselig erzählen kann, hat er bereits mit seinem „Kondom des Grauens“ gezeigt, das einigen Männer den Angstschweiß auf die Stirn getrieben hat.

Nun hat er sich darangemacht, einen wahren Klassiker der Schauerliteratur zu adaptieren: „Frankenstein“ von Mary Shelley. Der Band erscheint in der Reihe „Die Unheimlichen“.

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Stell dich nicht an, Mann! – Ein Seufz- und Jammerbuch für die besten Jahre (2019), Rowohlt

Ralf König jammert über das Altwerden: auf hohem Niveau und höchst unterhaltsam.
Schon der griechische Philosoph Perplex wusste: Altern bedeutet für Männer 1. Dick werden 2. Träge werden 3. Jammern. Ralf König, Spezialist für die Midlife Crisis, hat diese zeitlose philosophische Lehre mit neuem Leben gefüllt: mit Dramoletten zu Themen wie Libidoschwäche und ernsten Vater-Sohn-Gesprächen, mit fein gereimten Vergänglichkeitsversen und mit einer großen Comicgeschichte aus dem alten Griechenland, in der attraktive Fischer und berückend-gefährliche Sirenen die Hauptrollen spielen. Soviel kann schon verraten werden: Die Jugend kehrt nicht zurück.

Pressestimme

„Der Comic greift die Probleme des Alterns auf.“ – schwulissimo.de

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Stehaufmännchen (2019), Rowohlt Verlag

Afrika vor sechs Millionen Jahren. Grüner Urwald weicht der Savanne, und die Affen beschließen: „Runter vom Baum!“ Aber auf dem Boden der Tatsachen wächst mit dem aufrechten Gang das Gehirn, und Flop, der Australopithecus, denkt den ersten bewussten Gedanken der Menschheit: „Ach du Scheiße…“
Er behält recht, denn egal, ob Homo Habilis Faustkeile kloppt oder Homo Erectus mit Feuer zündelt, jeder neue Handgriff führt tiefer ins Desaster! Und gerade als die Männchen anfangen, Gammelfleisch zu fressen, und sich als Herren der Welt fühlen, beschließen die Weibchen, ihren Eisprung zu verstecken, so dass beim Balzen keiner mehr weiß, woran er ist. Flop stört’s nicht weiter, er steht ohnehin mehr auf den stämmigen Homo Robustus, der mit seiner Horde friedlich in der Steppe grast.
Aber „friedlich“ hat die Hominisation offenbar nicht im Programm. Genauso wenig wie „Zurück auf die Bäume!“. Trotzdem beschließt Flop, sich mutig der Evolution entgegenzustellen.
Hat nicht geklappt, wie wir heute wissen. Aber den Versuch war es wert.

Pressestimmen

„Ralf König, Bestsellerautor von Der bewegte Mann, zeichnet sich durch die Urzeit: Sein neuer Band Stehaufmännchen steckt voller Überraschungen und wirkt dennoch angenehm vertraut.“ – spiegel.de
„Wie immer höchst unterhaltsam, aber auch tieftraurig.“ – tagesspiegel.de
Stehaufmännchen beschreibt den Drang der Menschheit, immer mehr zu wollen.“ – deutschlandfunkkultur.de

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Zum Moderator: Tillmann Courth

Als Schüler schon angefixt von MAD, ZACK und ersten Nachdrucken klassischer Comics hat Tillmann Courth dann doch studiert und einen Magistergrad in Kommunikationsforschung und Germanistik an der Universität Bonn erworben (nicht gekauft).
Nach einigen Jahren als Kulturjournalist trieb es ihn auf die Bühne, wo er 13 Jahre lang als Conférencier und Kabarettist wirkte.
Seit 2011 widmet sich Courth als Blogger der journalistischen Aufarbeitung des (seiner Meinung nach) spannendsten Kapitels der Comic-Geschichte: die frühen 1950er-Jahre im US-amerikanischen Comic. Dort speziell die Geburt und chaotische Kindheit der Horror-Comics. Die daraus resultierende Webseite Fifties Horror ist noch online (fifties-horror.de).
2014 steigt Courth beim Portal Comicoskop ein und erweitert sein Spektrum auf alle Spielarten der Neunten Kunst. Des Weiteren betreibt er den Kulturblog tillmanncourth.de und ist Redakteur beim Fachmagazin Comixene.