Nils Oskamp

30.4.2021 (FR) • 19:00 Uhr
Stadtbücherei Bochum
Gustav-Heinemann-Platz 2-6 • 44787 Bochum
Parken vor Ort: P3 am Rathaus • Bahn: U35 bis „Bochum Rathaus (Nord)“

Nils Oskamp (Drei Steine) • Im Fokus: (Neo)Nazis in der Grafischen Literatur
Künstlergespräch • Q&A • Signieraktion • Moderation: Tillmann Courth

Abendkasse: € 4 / erm. € 2 (inkl. Sektempfang)
Begrenzte Publikumszahl, daher Anmeldung erforderlich bei: ticket@gralinen.de
Bitte mit Mund-Nasen-Schutz zu den Terminen erscheinen.

Drei Steine (2016), Panini Comics

Nils wächst in den Achtzigerjahren in Dortmund-Dorstfeld auf. Weil er sich nicht seinen Mitschülern anschließt, die behaupten, der Holocaust sei eine einzige Lüge gewesen, stellen sie sich gegen ihn. Als Schüler kämpft er um sein Überleben, ohne dabei selbst zum Täter zu werden. Die Neonazis, in deren Visier er als Jugendlicher geriet, waren von den Kameraden geworben worden und machen mit dem rechtsextremen Terror, den sie verbreiten, heute noch Schlagzeilen.

Ergreifende Graphic Novel gegen rechte Gewalt mit autobiografischen Zügen, unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung – Initiativen für Zivilgesellschaft und demokratische Kultur.

Pressestimmen

„Nils Oskamp war als Jugendlicher Opfer von rechter Gewalt. Diese begann, als er einem Mitschüler widersprach, der den Holocaust leugnete. Seine autobiografische Graphic Novel ist nun Schullektüre – und hochaktuell.“ – welt.de
„Nils Oskamp war 13, als er sich gegen Nazi-Sprüche gewehrt hat. „Das hätte mich fast umgebracht“ – Bäm. So steht’s auf dem Cover von „Drei Steine“. In der Graphic-Novel hat er seine krassen Erlebnisse zeichnerisch verarbeitet.“ – br.de

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Zum Moderator: Tillmann Courth

Als Schüler schon angefixt von MAD, ZACK und ersten Nachdrucken klassischer Comics hat Tillmann Courth dann doch studiert und einen Magistergrad in Kommunikationsforschung und Germanistik an der Universität Bonn erworben (nicht gekauft).
Nach einigen Jahren als Kulturjournalist trieb es ihn auf die Bühne, wo er 13 Jahre lang als Conférencier und Kabarettist wirkte.
Seit 2011 widmet sich Courth als Blogger der journalistischen Aufarbeitung des (seiner Meinung nach) spannendsten Kapitels der Comic-Geschichte: die frühen 1950er-Jahre im US-amerikanischen Comic. Dort speziell die Geburt und chaotische Kindheit der Horror-Comics. Die daraus resultierende Webseite Fifties Horror ist noch online (fifties-horror.de).
2014 steigt Courth beim Portal Comicoskop ein und erweitert sein Spektrum auf alle Spielarten der Neunten Kunst. Des Weiteren betreibt er den Kulturblog tillmanncourth.de und ist Redakteur beim Fachmagazin Comixene.