Josephine Mark

6.5.2022 (Fr.) • 19:00
Stadtbücherei Bochum
Gustav-Heinemann-Platz 2-6 • 44787 Bochum
Parken vor Ort: P3 am Rathaus • Bahn: U35 bis „Bochum Rathaus (Nord)“

Religion in der Grafischen Literatur
Josephine Mark (Leipzig): Murr
Szenische Lesung • Künstlergespräch • Q&A • Signieraktion
Moderation: Tillmann Courth

Vor-Ort-Kasse: € 6 • erm. € 4
Limitierte Publikumszahl • Anmeldung: BuechereiVeranstaltung@bochum.de
Einlass gemäß Covid-Bestimmungen

2021 | Murr • Zwerchfell Verlag

Murr ist ein Revolverheld, wie er im Buche steht: Grimmig, brutal, ein Schurke ohne Furcht und Skrupel.
So kommt es, wie es kommen muss: Nach einem Tete-a-tete mit der Frau des Sheriffs landet Murr am Galgen, wo ihm zum ersten Mal der Tod höchstpersönlich gegenübertritt. Diese Begegnung verändert alles: Mit seiner Sterblichkeit konfrontiert, bekommt Murr es mit der Angst zu tun und fordert vom Tod einen Deal. Und dieser schlägt einen Tausch vor: Eine starke Emotion gegen eine andere. Statt der Angst zu sterben, erführe Murr nun zum Ausgleich echte Liebe zu einem anderen Lebewesen. Amüsiert wählt Murr sein getreues Pferd Sam als Subjekt dieser Liebe. Doch wieso ist jetzt alles noch viel Furcht erregender?

In ihrem skurrilen Western “Murr” erzählt Josephine Mark schwarzhumorig und behutsam vom Anfang, vom Ende, und von den großen Gefühlen dazwischen.

Pressestimmen

eine Westernparodie mit Tiefgang, Humor und Emotionen“ – Andrea Heinze, mdr.de

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Zum Moderator: Tillmann Courth

Als Schüler schon angefixt von MAD, ZACK und ersten Nachdrucken klassischer Comics hat Tillmann Courth dann doch studiert und einen Magistergrad in Kommunikationsforschung und Germanistik an der Universität Bonn erworben (nicht gekauft).
Nach einigen Jahren als Kulturjournalist trieb es ihn auf die Bühne, wo er 13 Jahre lang als Conférencier und Kabarettist wirkte.
Seit 2011 widmet sich Courth als Blogger der journalistischen Aufarbeitung des (seiner Meinung nach) spannendsten Kapitels der Comic-Geschichte: die frühen 1950er-Jahre im US-amerikanischen Comic. Dort speziell die Geburt und chaotische Kindheit der Horror-Comics. Die daraus resultierende Webseite Fifties Horror ist noch online (fifties-horror.de).
Aktuell betreibt er den Comic- und Kulturblog tillmanncourth.de.