Timo Grubing

„Ab und an zeichnet [Timo Grubing] auch Horrorgeschichten. Eine davon spielt sogar in seiner Heimatstadt Bochum.“ – derwesten.de

5.10.2020 (MO) • 19:00 Uhr
Stadtbücherei Bochum

Gustav-Heinemann-Platz 2-6 • 44787 Bochum
Parken vor Ort: P3 am Rathaus • Bahn: U35 bis „Bochum Rathaus (Nord)“

Timo Grubing (Don’t touch it!)
Comic-Lesung • Q&A • Signieraktion • Moderation: Tillmann Courth

Abendkasse: € 4 / erm. € 2 (inkl. Sektempfang)
Begrenzte Publikumszahl, daher Anmeldungen erwünscht bei: ticket@gralinen.de
Bitte mit Mundmaske zu den Terminen erscheinen.

Don’t touch it! (2018), Zwerchfell Verlag

Benji könnte sich nicht weniger auf die Ferien freuen. Nicht genug dass seine ältere Schwester Brittany sich in ein ätzendes, pubertierendes Monster verwandelt hat, seine Familie muss außerdem auch noch seiner Cousine Loreley Obdach für den Sommer geben. Sie war schon immer etwas schräg, aber seit dem Verschwinden von Toby, ihrem Bruder, ist sie völlig abgedriftet: noch schreckhafter und verschlossener als zuvor, schließt sie sich in ihrem Zimmer ein und durch die Tür hört man sie mit sich selber reden. Natürlich ist es Blödsinn, was die halbe Stadt munkelt – dass Lori ihren Bruder getötet und auf dem Schrottplatz verbuddelt haben soll… aber… wie es mit so Gerüchten eben ist… vielleicht ist doch etwas dran? Oder hat am Ende alles etwas mit der merkwürdigen knorrigen Puppe, die Lori unter einer Glasglocke hütet, zu tun? Und welche Rolle spielt ihre angsteinflössende Nanny? Benji beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen und stellt erst viel zu spät fest, dass er von dem Geheimnis dieses Sommers lieber die Finger gelassen hätte…

Timo Grubing geizt in seinem ersten abendfüllendem Comic nicht mit Querverweisen auf die Klassiker des Horror-Kanons. Von Bradbury bis King, abgerundet mit einer gehörigen Portion Carpenter und einer Prise Hitchcock lässt DON’T TOUCH IT! den Grusel und Bodyhorror der 80er Jahre von der Leine. Unbekümmert und ungeschnitten!

Pressestimmen

„Das schauerliche Geheimnis eines Sommers“ –Deutschlandfunk
„Freunden der 80er-Jahre wird hier ein Leckerbissen serviert“ – krone.at
„eine unheimliche Horrorerzählung“ – comicgate.de

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Zum Moderator: Tillmann Courth

Als Schüler schon angefixt von MAD, ZACK und ersten Nachdrucken klassischer Comics hat Tillmann Courth dann doch studiert und einen Magistergrad in Kommunikationsforschung und Germanistik an der Universität Bonn erworben (nicht gekauft).
Nach einigen Jahren als Kulturjournalist trieb es ihn auf die Bühne, wo er 13 Jahre lang als Conférencier und Kabarettist wirkte.
Seit 2011 widmet sich Courth als Blogger der journalistischen Aufarbeitung des (seiner Meinung nach) spannendsten Kapitels der Comic-Geschichte: die frühen 1950er-Jahre im US-amerikanischen Comic. Dort speziell die Geburt und chaotische Kindheit der Horror-Comics. Die daraus resultierende Webseite Fifties Horror ist noch online (fifties-horror.de).
2014 steigt Courth beim Portal Comicoskop ein und erweitert sein Spektrum auf alle Spielarten der Neunten Kunst. Des Weiteren betreibt er den Kulturblog tillmanncourth.de und ist Redakteur beim Fachmagazin Comixene.